Aufnahme eines modernen dreistöckigen Mehrfamilienhauses mit vertikal verlaufender Holzfassade und sichtbaren, gestapelten Balkonen. Das Gebäude steht in einer städtischen Wohnstraße, flankiert von älteren Nachbarhäusern mit roten Ziegeldächern. Im Vordergrund befindet sich ein gepflasterter Gehweg, im Hintergrund ein klarer blauer Himmel und Bäume.
Der erste SWSG_EQ12 im Hallschlag ist fertiggestellt. (Quelle: Nokera/Sebastian Bullinger)

Unternehmen & Märkte 2026-06-29T15:03:41.269Z Stadtbaustein für Stuttgart

Die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG) und die Nokera AG haben gemeinsam einen neuen Stadtbaustein für die Schaffung von schnellem, bezahlbarem Wohnraum entwickelt.

Die ersten Gebäude seien bereits fertiggestellt beziehungsweise stünden kurz vor dem Bezug, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von heute. Der „Baustein“ wurde unter dem Namen SWSG_EQ12 entwickelt.

Zwei Geschäftsleute stehen vor einem modernen Wohngebäude mit Holzfassade und halten gemeinsam ein großformatiges hölzernes Puzzle-Banner, auf dem ausgeschnittene Firmenlogos zu sehen sind. Das Hauptmotiv zeigt die Präsentation des Holz-Puzzles als Symbol für Kooperation, nachhaltiges Bauen und Projektübergabe.
Samir M. Sidgi, Geschäftsführer der SWSG, und Dr. Ulrich Schwenken, CEO von NOKERA, vor dem ersten fertiggestellten SWSG_EQ12 im Stuttgarter Hallschlag. (Quelle: Nokera/Sebastian Bullinger)

„Der EQ12 zeigt, was möglich wird, wenn Wohnungswirtschaft und industrielle Fertigung nicht nebeneinander, sondern miteinander denken, ihr Wissen bündeln und Synergien konsequent nutzen“, sagt Samir M. Sidgi, Geschäftsführer der SWSG. „Aus der Verbindung beider Perspektiven ist ein Stadtbaustein entstanden, der wirtschaftlich, effizient und zugleich sozial wirksam ist.“

Neu sei dabei nicht nur das Gebäude, lautet es weiter in der Mitteilung, sondern vor allem die Art seiner Entwicklung. Während die SWSG ihre Erfahrung in Quartiersentwicklung, sozialer Wohnraumversorgung und standortgerechter Planung eingebracht habe, ergänzte Nokera diese mit Expertise in industrieller Vorfertigung, standardisierten Prozessen und seriellem Holzbau. So sei ein Produkt entstanden, das wirtschaftliche, ökologische und soziale Anforderungen zusammenführe.

„Serielle Fertigung und Individualität müssen sich nicht ausschließen: mit dem EQ12 demonstrieren wir, dass Wohnungswirtschaft und Industrie gemeinsam Lösungen schaffen können, die keiner Seite allein gelungen wären. Dass wir auf Basis dieser Pionierarbeit bereits weitere Partner und Projekte für dieses Konzept gewinnen konnten, bestätigt den Bedarf nach skalierbaren Lösungen für bezahlbaren Wohnraum,“ so Dr. Ulrich Schwenken, CEO von Nokera.

Der EQ12 mache sichtbar, wie sich diese Synergieeffekte verstärkten: Planungs- und Bauprozesse würden effizienter, Kosten belastbarer, Bauzeiten kürzer und Qualität besser skalierbar. Zugleich entstehe ein Gebäudetyp, der sich auf unterschiedliche Standorte übertragen lasse und damit Perspektiven für den kommunalen Wohnungsbau von morgen eröffne.

Quelle: www.nokera.com ; SWSG

zuletzt editiert am 29. Juni 2026
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