Der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) eröffnete gemeinsam mit Bundesbauministerin Verena Hubertz heute den 7. Deutschen Holzbaukongress in Berlin.
Die gemeinsame Eröffnung unterstreiche die wachsende Bedeutung des Holzbaus für die Bau- und Wohnungspolitik in Deutschland, heißt es in der heutigen Mitteilung des HDH.
Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, erklärt: „Holz ist für mich ganz klar ein Pfeiler, wenn es darum geht, die baupolitischen Herausforderungen unserer Zeit zu meistern. Wenn wir schneller, günstiger und klimafreundlicher bauen wollen, führt am Holzbau kein Weg vorbei. Die Branche ist innovativ, mutig und bereit für den großen Aufbruch. Das ist genau die Richtung, die wir brauchen für mehr bezahlbaren Wohnraum."
HDH-Präsident Dr. Carsten Merforth erklärt: „Der serielle Holzbau ist eine der wenigen Bauweisen, die Klimaschutz und bezahlbares Bauen miteinander verbinden. Holz wächst nach, speichert CO₂ und ermöglicht durch serielle Fertigung besonders effiziente Bauprozesse. Dieses Potenzial müssen wir jetzt konsequent nutzen, um die Baukrise zu überwinden und gleichzeitig unsere Klimaziele zu erreichen.“
Vor diesem Hintergrund fordert der HDH eine konsequente Ausrichtung der Baupolitik auf mehr Neubau bei gleichzeitiger Stärkung klimafreundlicher Bauweisen. Konkret solle die CO₂-Bilanz von Gebäuden als zentrales Kriterium bei Förderentscheidungen verankert werden. Wer nachweislich klimafreundlich baue und Emissionen einspare, sollte gezielt unterstützt werden. Zugleich müsse die Politik für verlässliche Rahmenbedingungen sorgen, damit der Holzbau sein Potenzial voll entfalten könne. Dazu gehörten neben einer verlässlichen Rohstoffpolitik auch eine rechtssichere Ausführung beim geplanten Gebäudetyp E.
