Habau Deutschland und Meyer Hochbau planen und bauen ein Gymnasium für 43,3 Millionen Euro in Schöneiche bei Berlin.
In einer Arbeitsgemeinschaft realisieren die Habau Deutschland GmbH und die Meyer Hochbau GmbH & Co. KG den Neubau des Gymnasiums in Schöneiche bei Berlin. Der Projektvertrag mit dem Landkreis Oder-Spree wurde am 29. September in Beeskow unterzeichnet. Das Auftragsvolumen beträgt rund 42,3 Millionen Euro. Der Landkreis hat damit die bislang größte Einzelinvestition in seiner Geschichte auf den Weg gebracht. Schulgebäude und Sporthalle sollen am 17. Juli 2028 schlüsselfertig und betriebsbereit übergeben werden. Der Spatenstich ist für 2027 vorgesehen.
Das Projekt umfasst das Schulgebäude, eine Dreifeldsporthalle sowie die Außenanlagen. Planung und Bau erfolgen im Totalunternehmermodell. Die ARGE aus Habau Deutschland und Meyer Hochbau verantwortet damit sowohl die Planungsleistungen als auch die bauliche Umsetzung bis zur schlüsselfertigen Übergabe.
Im Vergabeverfahren überzeugte insbesondere das gemeinsam entwickelte städtebauliche und funktionale Konzept. Der Entwurf von Kronaus Mitterer Architekten und Klammer*Zeleny Architekten sieht mehrere aufeinander abgestimmte Baukörper vor. Zum Raumprogramm gehören neben Unterrichts- und Fachbereichen unter anderem Aula, Bühne, Selbstlernzentrum und Bibliothek. Die Dreifeldsporthalle ist mit dem Schulgebäude verbunden und zugleich separat erschlossen.
„Wir haben hier einen sehr guten Entwurf, der Funktionalität, Ästhetik und städtebauliche Aspekte überzeugend miteinander verbindet. Durch die versetzten Baukörper fügt sich die Schule trotz ihres großen Bauvolumens gut in die Umgebung ein. Gleichzeitig entstehen kurze Wege und klare Strukturen für den Schulalltag“, sagt Hauke Lattmann, Geschäftsführer der Habau Deutschland GmbH.
„Die ARGE aus Meyer Hochbau und Habau Deutschland bündelt bei dem Projekt die Kompetenzen beider Unternehmen über Planung und Bauausführung hinweg“, so Habau, Geschäftsführer der Meyer Hochbau GmbH & Co. KG.
HABAU Deutschland bringt darüber hinaus seine eigene Fertigteilkompetenz ein. Die für das Bauvorhaben vorgesehenen Betonfertigteile werden im Habau Deutschland-Werk in Heringen/Helme, in Thüringen produziert. Für das Projekt setzt die Habau vorproduzierte Stützen, Spannbetonbinder und Stahlbetonaußenwände für die Schule und die Sporthalle ein.
