Eine moderne industrielle Halle mit hohen Decken und großen Fenstern, die viel Licht hereinlassen.
Visualisierungen einer 3er Mieteinheit im FairWerk Nordpark Dresden (Quelle: Atelier Lauströer Richter Architekten)

Modulbau 2026-01-12T08:39:31.735Z Gewerbehof in modularer Holzbauweise

Eine jahrzehntelang brachliegende Fläche am Rande des Industriegeländes im Norden von Dresden bekommt jetzt neues Leben eingehaucht, so heißt es in einer Pressemitteilung. Die „Family Value Management GmbH“, welche sich mit dem Vermögensaufbau und -erhalt in Immobilienwerten für Unternehmerfamilien beschäftige, habe 2019 das Grundstück Nordpark erworben und halte hier aktuell eine festvermietete 14.000 Quadratmeter große Mietfläche vor. Davon seien bereits 40 Prozent saniert beziehungsweise neu gebaut worden.

„Schon im Januar wollen wir auf der dann nutzbaren Erweiterungsfläche mit den Bodenplatten den Hochbau starten und möglichst im dritten Quartal 2026 bezugsfertig sein. Dabei sind wir guter Dinge, denn wir erstellen die fünf Hallen mit 4.900 Quadratmetern Mietfläche mit rund 340 Tonnen Holz komplett in modularer Holz-Bauweise. Bei der Größe der Mieteinheiten zeichnet sich der Baustoff Holz durch seine besondere Flexibilität, aber auch extrem lange Lebensdauer aus“, verrät Jörg Kesting, Leiter Asset Management der Family Value Management GmbH.

Eine moderne Halle mit Holzverkleidung und großen Fenstern, umgeben von Bäumen und einem klaren Himmel.
Visualisierung des FairWerks Nordpark Dresden (Quelle: Atelier Lauströer Richter Architekten)

„Es wird 21 zweigeschossige Mieteinheiten geben zwischen 122 und 375 Quadratmetern, also ideal für Start-Ups sowie Klein- und Mittelständische Unternehmen, die sich eine neue Bleibe suchen müssen“, ergänzt Architekt Clemens Richter vom Dresdner „Atelier Lauströer Richter Architekten“. „Die Hallen werden bei der ‚Holzbau Moser KG‘ in Reinsberg bei Nossen vorproduziert und dann vor Ort zusammengebaut.“ „Nachhaltigkeit beim Bau steht für uns an erster Stelle – sei es durch die Holzbauweise oder die Solaranlagen auf den Dächern“, ergänzt Kesting.

Ein Großteil der zu bebauenden Fläche sei bereits saniert. 1.000 Säulen, die bis zu neun Meter in den sandigen Boden eingelassen würden, sorgten für die notwendige Stabilität der noch zu bauenden Hallen, so heißt es in der Mitteilung abschließend.

Quelle: FairWerk Dresden Nordpark

zuletzt editiert am 12. Januar 2026